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Informationen über Lebensmittel, Ayurvedische Wirkungsweise und Rezeptlinks

Im Ayurveda wird darauf hingewiesen, Nahrungsmittel zu bevorzugen, die bei uns in der Heimat wachsen. Das bedeutet die aktuellen Gemüse und Obstsorten zu kaufen, die gerade geerntet werden. Ganz besonders unsere Beeren enthalten viele Powerstoffe, wie zum Beispiel Antioxidantien, Vitamine, Mineralstoffe und diese sind auch in unseren Gemüsesorten in Fülle vorhanden. Kaufen Sie möglichst frische Ware. Dazu dienen unsere Wochenmärkte mit guter Bio-Ware direkt vom Erzeuger. Ware aus der Region ist gesünder, weil mehr Vitamine erhalten bleiben. Die Umwelt wird geschont, durch kurze Wege und die heimische Landwirtschaft wird gestärkt. Kochen mit frischen Zutaten macht die Speisen aromatischer und besonders lecker!



Heimische Lebensmittel im Frühjahr

Spargel

Spargel ist seit langer Zeit in Europa bekannt und enthält wichtige Inhaltsstoffe, zum Beispiel Vitamine und Mineralstoffe. Es gibt hierzulande weißen und grünen Spargel. Die grüne Sorte wächst an der Erdoberfläche, so entsteht die grüne Farbe. Grüner Spargel enthält mehr Chlorophyll und ist reicher an Vitamin C, als sein weißer verwandter.
Im Ayurveda galt Spargel als leicht bekömmlich, unterstützt beim Entschlacken und ist Kapha und Pitta reduzierend.

Kochtipp: Zu weißen und grünen Spargel schmecken frische Küchenkräuter besonders gut. Zum Beispiel Kerbel, Petersilie oder Koriander. Kerbel ist in unserer Region als reinigendes Frühlingskraut bekannt. Getrocknet verliert das Kraut an Aroma, deshalb am besten immer frisch verwenden.

Spargeltorteletts mit Ziegenkäse
Grüne Spargelcremesuppe
Grüner Spargel Risotto

Spinat

Spinat mit der Geschmacksrichtung bitter reduziert die Kapha Dosha. Deshalb eignet er sich auch zur Gewichtsreduktion.

Spinatsuppe
Kichererbsen mit Spinat

Rhabarber

Gehört zu den Gemüsepflanzen und ist mit dem Sauerampfer verwandt. Die Ernte beginnt ab April. Je jünger und dünner die Stangen, desto milder ist der Geschmack. Ursprünglich stammt Rhabarber aus dem Himalaja und gelangte im 18. Jahrhundert auch in andere Teile Europas. Nach Ayurveda wirkt Rhabarber stark verdauungsfördernd, reinigt die Galle, stärkt die Leber und befreit von Ama (Stoffwechselschlacken) erhöht Vata, reduziert Pitta und Kapha.

Rhabarber mit Kokos
Rhabarber Crumble



Heimische Lebensmittel im Sommer

Fenchel

Fenchel enthält sehr viel Vitamin C und wichtige Mineralstoffe. Die bitter schmeckenden, leicht nach Kampfer riechenden ätherischen Öle, der Fenchelsamen stärken Agni (das Verdauungsfeuer). Nach Ayurveda ist die Wirkung kühlend und anregend, der Geschmack ist süß und scharf. Harmonisiert alle Doshas.



Tipps für die Zubereitung von Fenchelgerichten:
  • Fenchel-Knolle unter fließendem kaltem Wasser abbrausen
  • Trockene, vergilbte Stellen abschneiden
  • Die trockenen Enden der Fenchel-Stiele abschneiden
  • Das frische Grün aufheben und über die fertigen Speisen streuen
  • Strunk am Ende der Knolle abschneiden
  • Fenchel einmal quer durchschneiden, Hälften noch mal halbieren
  • Strunk herausschneiden
  • Fenchel vom Strunk her in feine Streifen teilen

Fenchel Gemüse eignet sich auch gut zum Entschlacken und Entgiften.

Fenchel mit Walnüssen



Heimische Lebensmittel im Herbst-Winter

Chicorée

Enthält sekundäre Pflanzenstoffe, Bitterstoffe, Kalium und Karotin. Das enthaltene Inulin unterstützt als Ballaststoff die natürliche Darmflora und wirkt verdauungsfördernd. Im deutschen Anbau von Oktober bis April verfügbar. Tipps: Lichtgeschütz aufbewahren, weil er sonst schnell dunkle Flecken bekommt. Der Stunk muss heute nicht mehr herausgeschnitten werden, da es nur noch mildere Neuzüchtungen gibt.

Chicorée mit Ziegenkäse

Rote und gelbe Bete

Rote Bete ist mit Mangold verwand, Ihre Blätter sind den Mangoldblättern optisch sehr ähnlich. Rote Bete gehört zur Kategorie Gemüse, sie enthält viel Vitamin B, Kalium, Eisen und Folsäure. Sie kann gekocht und roh verwendet werden, gekocht ist sie leichter verdaulich. Sie eignet sich auch zur Herstellung von frischen Gemüsesäften. Die Blätter können gekocht verzehrt werden und sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Gelbe Bete ist weniger bekannt, sie wird auf Wochenmärkten und in Bio-Läden angeboten.

Rote Bete Gemüse mit Pastinaken-Kartoffel Püree



Kraftvolle "Superfoods" aus europäischem Anbau

Hülsenfrüchte - Linsen



Besonders für Vegetarier und Veganer dienen Linsen als wertvolle Eiweißquelle. Die biologische Wertigkeit der Linsen wird erhöht, wenn sie zusammen mit vollwertigem Reis gegessen werden. Durch die Kombination Linsen mit Reis werden dem Körper alle acht essentiellen Aminosäuren zugeführt. In der ayurvedischen Küche werden Hülsenfrüchte als optimale Kombination mit Reis und Gemüse empfohlen. Vor allem Moong Dal wird wegen der reinigenden Wirkung gerne in Ayurveda Kuren verwendet.

Buchweizen


Der Buchweizen ist eine sehr alte Kulturpflanze, die auch in Deutschland schon seit langer Zeit angebaut wird. Man erkennt die ursprüngliche Sorte an der dunklen Farbe und dem aromatischen Geschmack. Buchweizen enthält viele wichtige Nährstoffe und ist frei von Gluten. Durch seine trockene Eigenschaft kann es zu Erhöhung der Vata Dosha kommen. Ausreichende Zufuhr von Fett, gleicht die Trockenheit aus. Für Buchweizenpfannkuchen gibt es viele Varianten, zum Beispiel, Buchweizenmehl mit Dinkelmehl oder Reismehl mischen und unterschiedliche Gewürze und Kräuter verwenden. Zum Braten eignet sich am besten Ghee oder natives Kokosöl: Buchweizenpfannkuchen mit Gemuese.

Erdmandel


Die Erdmandel wird auch Chufas oder Tigernuss genannt. Sie ist eine Pflanzenart der Zypergräser aus der Familie der Sauergrasgewächse. In Europa wird die Erdmandel überwiegend in Spanien angebaut. Der Geschmack erinnert an Mandeln, ist süßlich und leicht nussartig. Es gibt sie fein gemahlen oder auch grob geraspelt. Die Wurzelknollen werden nach der Ernte getrocknet und zu Erdmandelmehl oder Flocken verarbeitet. Enthalten ist ein hoher Anteil an Ballaststoffen und wertvolles, leicht verdauliches Eiweiß. Mineralstoffe wie Kalium, Eisen, Magnesium und Zink, Vitamin E und Biotin und einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren. Unterstützt die Darmtätigkeit und die Verdauung und hilft durch die Quellwirkung bei Gewichtsreduktion. Erdmandeln sind für alle Konstitutionen geeignet und können sehr gut in den Frühstücksbrei (Müsli) eingerührt werden. Einfach in den fertigen Brei hineinrühren und einige Minuten auf kleiner Herdstufe ausquellen lassen. Auch zum Backen von leckeren Plätzchen oder Kuchen geeignet, einfach weniger Mehl nehmen und diese Menge durch Erdmandelmehl ersetzen. Erdmandeln sind frei von Gluten und Laktose! In meinem Rezept Energiekugeln, als leckere und gesunde Zwischenmahlzeit, verwenden Sie am besten das feine Erdmandelmehl, siehe Rezeptarchiv, Ostern 2014

Energiekugeln

Hanf

Hanf ist eine sehr alte Kulturpflanze. Der Samen wird zu Öl oder Hanfpulver verarbeitet. Das Pulver ist sehr proteinreich, hat einen leicht rußig, bitteren Geschmack, enthält Mineralstoffe, Mikronährstoffe und wertvolle essentielle Fettsäuren.

Heidelbeere

Heidelbeeren werden bei uns auch gerne Blaubeeren genannt. Ihr Geschmack ist säuerlich, süß. Heidelbeeren enthalten Gerbstoffe und geballte Antioxidantien. Sie wirkt leicht adstringierend. Die beheimatete Heidelbeere, auch Blaubeere genannt, enthält laut westlicher Studien viele Vitamine und Mineralstoffe, sowie Ballaststoffe die sich positiv auf den Verdauungsprozess auswirken. Durch die hohe antioxydative Wirkung dient die Heidelbeere ayurvedisch als Rasayana-Verjüngungsmittel.

Heidelbeer-Schokocreme, glutenfrei
Beerenfrühstück



Gewürze

Gewürze wurden bereits vor sehr langer Zeit in Europa eingeführt und bereichern uns mit Ihrer positiven Wirkung auf die Gesundheit und das Wohlbefinden. Gewürze und Kräuter sind wichtige Bestandteile in der Ayurvedischen Küche. Sie tragen zur Gesundheitsvorsorge bei, unterstützen die Verdauungsorgane, geben den Speisen ein gutes Aroma und sorgen für einen gesunden Stoffwechsel bis ins hohe Alter. Über den Geschmackssinn kommunizieren Gewürze und Kräuter mit den drei Konstitutionstypen und sind in der Lage sie zu regulieren.

Asafoetida auch Hing oder Teufelsdreck genannt, ist eine milchige Pflanzenessenz, sobald sie sich verfestigt nimmt sie eine harzähnliche Konsistenz an. Dieses Gewürz hilft Eiweiß aufzuspalten, schmeckt etwas scharf, bitter und hat knoblauchähnliche Eigenschaften. Beugt Blähungen vor, fördert den Appetit und unterstützt das Verdauungsfeuer (Agni). Besonders wirksam ist das Gewürz in Kombination mit Ingwer, Kardamom und Steinsalz. Es wird gerne zur besseren Verdauung in Dal (Linsen) Gerichten verwendet.

Kardamom wirkt verdauungsfördernd, appetitanregend und stärkt den Magen. Eine gute Qualität erkennt man an der kräftigen grünen Farbe der Kapseln. Sein Geschmack ist scharf und süß.

Koriander wirkt leicht entgiftend. Deshalb ist dieses Gewürz bei Entschlackungskuren und Entlastungstagen zu empfehlen. Er hilft außerdem die Speisen besser zu verdauen und beugt Blähungen vor. Die Eigenschaften sind herb, bitter, erwärmend und ölig.

Kreuzkümmel ist auch unter dem Namen Mutterkümmel, Cumin, oder weißer Kümmel bekannt. Er stärkt das Verdauungsfeuer, wirkt entblähend, appetitanregend und adstringierend. Kreuzkümmel hat ayurvedisch eine entgiftende Wirkung, reinigt das Blut und stärkt die Leber. Deshalb wird dieses Gewürz gerne bei Entschlackungskuren verwendet. Verringert Vata und Kapha.

Kümmel, auch Feld- und Wiesenkümmel genannt hat ähnliche Blätter wie Petersilie und Dill. Diese Pflanze wird auch in Deutschland und Europa angebaut. Kümmel gilt als eines der ältesten Gewürze. Er enthält viele ätherische Öle, wirkt verdauungsfördernd und mildert Blähungen. Der Geschmack der Samen ist scharf und herb. Reduziert Vata und Kapha.

Kurkuma wird auch Gelbwurz genannt. Stärkt den Magen, fördert den Stoffwechsel und die Proteinverdauung, gibt Wärme und Energie, enthält Antioxidantien. Der Geschmack ist scharf, bitter und herb. Er hat eine adstringierende Wirkung. Kann Vata und Pitta erhöhen.

Pippali oder Lang Pfeffer, Piper longum (Indian Long Pepper), kommt aus dem indisch-malaysischen Gebiet und aus anderen Regionen. Diese Pfefferart war im Mittelalter auch in Europa bekannt, wird heute jedoch kaum noch verwendet. Im Ayurveda wird Pippali als Gewürz in Speisen zur Anregung des Verdauungsfeuers und als Maßnahme gegen Ama (Verdauungsschlacken) eingesetzt. Der Geschmack ist scharf, etwas milder als schwarzer Pfeffer und sehr aromatisch. Beschaffenheit: reif = süß, unreif= bitter, getrocknet = scharf, erhöht Pitta, reduziert Vata und Kapha. Pippali ist sehr hart und sollte immer ganz fein gemahlen werden bevor man ihn in Speisen verwendet. Dieses Gewürz ist ein Bestandteil von Trikatu.

Trikatu – Die dreifache Schärfe
Eine Mischung aus Ingwer, Pippali und schwarzem Pfeffer, ist sehr scharf, kurbelt intensiv den Stoffwechsel an, baut Ama und Fett ab. Wirkt stark Kapha reduzierend und Pitta erhöhend.



Kräuter

Hirschhornwegerich gehört zur Familie der Wegerich Gewächse und ist hierzulande leider in Vergessenheit geraten. Dieses alte Blattgemüse hat die Form von breiten Grasstielen. In der Toskana gilt der Hirschhornwegerich als Salatspezialität. Man kann die Blätter auch dünsten und zum Beispiel warm mit Knoblauch und Olivenöl essen. Hirschhornwegerich ist bei uns im Frühjahr/Sommer auf dem Wochenmarkt erhältlich.

Kapuziner Kresse ist im Orient seit langem bekannt. Sie wurde 1684 in Europa eingeführt. Früher wurde die Pflanze - daher der Name - besonders in Klostergärten angebaut. Enthalten ist viel Vitamin C und Eisen.





Kresse- Brunnenkresse, Kreuzblütler ist eine europäische Kulturpflanze. Die erste Kultivierung in Deutschland soll im 17. Jahrhundert in der Nähe von Erfurt erfolgt sein. Kresse ist sehr gehaltvoll an Vitaminen und Mineralstoffen. Außerdem enthält sie Bitterstoffe und Senfölglykosid (was den scharfen Geschmack hervorruft), sie wirkt blutreinigend, verdauungsfördernd und appetitanregend.

Brunnenkresse wird auch im Winter in kleinen Schälchen angeboten.

Petersilie enthält viele Mineralstoffe und außerdem viel Chlorophyll und Vitamine. Am besten bleiben diese erhalten, wenn das Kraut kurz vor der Mahlzeit fein gehackt auf die Speisen gestreut wird. In südlichen Ländern wird Petersilie auch als Salat gegessen. In unserer Heimat ist es eher als Gewürzkraut bekannt. Die hohe Anzahl von Vitalstoffen bereichert auch grüne Smoothies. Laut Ayurvedischer Literatur wirkt Petersilie entschlackend und blutreinigend. Die Eigenschaften des Krautes sind scharf und bitter, dies senkt Vata und Kapha. Nur in Maßen verwenden, wenn vorhandenes Pitta nicht erhöht werden soll.

Zucchini - Gurkengemüse